Über uns

Ich bin Christiane Germann, Gründerin von Hauptstadtkommunikation und der zugehörigen Amt 2.0 Akademie

Um meine Leidenschaft – Social-Media-Beratung für Behörden und Organisationen als spezielle Form der Kommunikationsberatung – zum Hauptberuf zu machen, ließ ich mich 2018 als Ministerialbeamtin entlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits die Amt 2.0 Akademie gegründet, die speziell Behörden in Sachen Social Media berät und fortbildet. Seit 2019 ist die Germann Hauptstadtkommunikation GmbH das Dach über meinen beruflichen Aktivitäten. Unsere Leistungen biete ich gemeinsam mit Kooperationspartnern/freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an.

Vita

Von 2015 bis 2018 war ich im Leitungsstab des Bundesministeriums des Innern (heute auch für Bau und Heimat) mit dem Aufbau und der Betreuung der Social Media-Kommunikation betraut. Zuvor, von 2011 bis 2015, baute ich die Social-Media-Kanäle im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im dortigen Büro des Präsidenten maßgeblich mit auf und war jahrelang Teil der Redaktion. In all diese Jahre fielen steigende Flüchtlingszahlen, die so genannte „Flüchtlingskrise“ und mehrere Terroranschläge in Deutschland – Ereignisse, die mich gerade auch in der behördlichen Krisenkommunikation über soziale Medien schulten.

Nach über 15 Jahren im öffentlichen Dienst (auf kommunaler und auf Bundesebene) kenne ich Behörden von innen, spreche ihre Sprache und weiß um die besonderen Herausforderungen, die gerade im Hinblick auf Kommunikation und Digitalisierung bestehen. Von diesem Wissen können auch Institutionen und Organisationen mit behördenähnlichen Organisationsstrukturen sowie ähnlicher Öffentlichkeitswirkung profitieren.

Um mir die „andere“ Seite – nämlich politische Interessensvertretung – noch besser zu erschließen, entschied ich mich nach zwei Fachhochschulabschlüssen in den Bereichen öffentliche Verwaltung und Medienmanagement, einen MBA im Fach Public Affairs & Leadership an der Quadriga Hochschule Berlin anzuschließen. Meine Masterarbeit schrieb ich 2019 zum Thema „Regierungskommunikation 2.0“.

Das Public-Affairs-Studium lehrte mich, dass der oft negativ behaftete Lobbyismus ein guter und wichtiger Teil der Demokratie ist, und dass soziale Medien sehr hilfreich sein können, um – gemeinsam mit Communities im Netz – Interessen gegenüber der Politik zu formulieren.

Auch die dritte Säule des „politischen Berlins“, die Politik selbst, ist mir seit vielen Jahren vertraut.

Social Media und ich

Soziale Netzwerke haben mich seit ihrem Aufkommen in den 2000’er Jahren privat interessiert. Dass sie inzwischen ernsthafte und gewichtige Kommunikationsinstrumente sind, mit denen sich oberste Führungsebenen beschäftigen, zu denen zahllose Fachkongresse pro Jahr stattfinden und mit denen Politik gemacht wird, ist eine für mich faszinierende Entwicklung.

Sie hat aus meiner Sicht 2019 noch mal „an Fahrt aufgenommen“: Phänomene wie Rezo vs. CDU, Fridays for future und die Proteste gegen Uploadfilter haben allen gezeigt, dass politische Kommunikation (zu der auch die von Behörden und Organisationen gehört) künftig noch viel stärker auf Augenhöhe stattfinden muss: Dialog statt Pressemitteilungen.

Diesen Prozess werde ich nicht nur weiter verfolgen, sondern mit großer Freude mit gestalten.